Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld

Archiv 2019
Datum Ereignis
01.01.2019 Frohes neues Jahr
Bericht:

Die Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld wünscht allen ein frohes, erfolgreiches und vor allem ein gesundes neues Jahr 2018!

26.04.2019 Ausbildung einer nicht alltäglichen Einsatzlage
Bericht:

Am Freitagabend (26.04.2019) wurde sich in der Ausbildung mit dem Thema Drehleitereinsatz mit dem Gerätesatz "Auf- und Abseilgerät" befasst. Eine Person musste aufgrund eines medizinischen Notfalls liegend aus dem Dachgeschoss gerettet werden. Für die Feuerwehr der Stadt Birkenfeld eigentlich keine seltene Einsatzlage, jedoch war die Problematik in diesem Fall, dass in dem Bereich indem sich die Person befand, lediglich ein Dachfenster vorhanden war. Es wurde nun mit dem Gerätesatz "Auf- und Abseilgerät", welcher wie ein Flaschenzug funktioniert und einer zusätzlichen zweiten Sicherung (Redundanz) eine Rettung aus dem Dachfenster vorbereitet. Die Person wurde in eine Schleifkorbtrage gelegt und zusätzlich mit dem redundanten System (auf den Fotos das organe Seil) gesichert. Im Anschluss wurde die Person mithilfe des "Auf- und Abseilgeräts" aus dem Dachfenster gezogen, die Drehleiter (DLA(K) 23/12) vom Dach weg gedreht bis die Person mit dem "Auf- und Abseilgerät" auf den Boden abgelassen werden konnte.
Die Feuerwehr Birkenfeld hat regelmäßig Einsätze bei denen der Rettungsdienst mit der Drehleiter unterstützt werden muss. In den meisten Fällen erfolgt dies über eine spezielle Krankentragenlagerung, welche am Korb der Drehleiter befestigt wird. Auf dieser kann sowohl die normale Trage aus dem Rettungswagen (RTW) aber auch eine Schleifkorbtrage oder Katastropherschutz-Trage (graue Klapptrage) aufgeschoben und fixiert werden. Voraussetzung für diese Art der Rettung ist jedoch ein mit der Drehleiter erreichbares Fenster das über ausreichend Höhe und Breite verfügt oder ein erreichbarer Balkon.

09.09.2019 Am 09.09.19 gaben sich Julia und Mark das "Ja-Wort"
Bericht:

Am 09.09.2019 heirate unser Kamerad Mark Porcher seine langjährige Freundin Julia. Polterabend und Trauung fanden in Baumholder statt, da die Braut von dort stammt. Am Montagnachmittag gaben sich die beiden dann im "Dicken Turm" das Ja-Wort.
Die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden gratulieren zur Hochzeit und wünschen dem jungen Paar viel Glück und Gesundheit auf ihrem gemeinsamen Weg in die Zukunft.

10.09.2019 Erfolgreicher Abschluss der Truppmannausbildung (Grundausbildung)
Bericht:

Am 10.09.2019 legten 3 Mitglieder der Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld, zusammen mit 10 anderen jungen Kameradinnen und Kameraden aus der VG Birkenfeld, die Abschlussprüfung ihrer Grundausbildung ab. Die Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld gratuliert allen Aspiranten zum erfolgreichen Abschluss ihrer Grundausbildung und freut sich insbesondere über den Erfolg von Celin Klein, Jan Leisegang und Steven Korb.

28.09.2019 Ganztägige Ausbildung
Bericht:

Am 28.09.2019 fand eine ganztägige Ausbildung statt, die von Einsatzübungen geprägt war, die darauf abzielten, den Ausbildungsstand von den bereits im laufenden Jahr absolvierten Ausbildungsthemen abzurufen bzw. zu vertiefen.
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem die Prüfungsteilnehmer von den beiden Ausbildern Christopher Kunz und Steven Wilson, in den vorgesehenen Tagesablauf eingewiesen wurden. Im Prinzip wurden 3 Einsatzszenarien „durchgespielt“, die jedoch jeweils zweimal abgearbeitet werden mussten, wobei im 2. Durchgang die Fahrzeugbesatzungen getauscht wurden, sodass alle Teilnehmer identische Aufgaben zu erfüllen hatten.
Das erste Szenario konnte auf dem Gelände der Elisabeth-Stiftung durchgeführt werden, bei dem auch eine Trockensteigleitung zur Verfügung stand. Da diese Brandschutzeinrichtung bei einem realen Einsatz der Feuerwehr eher seltener zur Verfügung steht, sei auf diesem Weg auch den Verantwortlichen der Stiftung gedankt, dass wir diese Einrichtung nutzen durften und realitätsnah (nass) üben konnten. Dabei musste auch ein simulierter Ausfall einer „Pumpe“ kompensiert werden.
Als nächstes wurde in einer privaten Wohneinheit ein Rauchmelder ausgelöst. Die Einsatzkräfte sollten bei der Erkundung feststellen, dass es sich um einen CO-Melder handelte (Kohlenmonoxid), hierzu sind alle Löschfahrzeuge der Fw Birkenfeld mit einem CO-Warner der Fa. Dräger ausgestattet. In beiden Durchläufen wurden die CO-Warner mitgenommen, sodass die drohende Gefahr auch unmittelbar nach Betreten des Raumes bemerkt wurde und die richten Maßnahmen eingeleitet wurden. Beim Erkunden des Raumes wurde von den Einsatzkräften eine leblose Person aufgefunden, die nach dem Verbringen in einen sicheren Bereich reanimiert werden musste. Um den Faktor Zeit zu limitieren begannen die Angriffstrupps (unter Atemschutz) mit der Reanimation bis sie von einem nachrückenden Trupp abgelöst wurden. Anschließend wurde die reanimierte Person mittels eines Leiterhebels gerettet, da der Angriffsweg nicht mehr zur Verfügung stand und die Gebäudeseite für die DLK 23/12 nicht erreichbar war. Die CO-Warner wurden den Feuerwehren der VG Birkenfeld zur Verfügung gestellt, da sich Unfälle durch CO in der Vergangenheit mehrten. Dass in beiden Szenarien die CO-Warner getragen wurde, zeigt, dass diese sicherheitsrelevanten Geräte mittlerweile standartmäßig in den Einsatz kommen, unabhängig von der Alarmmeldung.
Nach dem anstrengenden Vormittag stärkten sich die Teilnehmer bei Schnitzeln, Nudeln und versch. Soßen für den Nachmittag. Die Verpflegungskosten (Essen und Getränke) wurden zu 100% vom Förderverein der Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld übernommen. Hierfür ebenfalls auf diesem Weg ein „Dankeschön“!
Das letzte Übungsszenario beinhaltete einen Fahrradunfall. Hierbei kam ein Radfahrer auf dem Radweg Birkenfeld-Neubrücke vom Weg ab und stürzte ca. 10 Meter einen Abhang hinunter, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Die Rettung gestaltete sich im Steilhang als schwierig, aber auch diese Herausforderung wurde in beiden Durchläufen gelöst.
Ein besonderer Dank geht an die beiden Ausbilder Steven Wilson und Christopher Kunz, die die Szenarien in zeitraubender Vorarbeit bereits seit Wochen vorbereitet und geplant haben.
-Danke-

17.11.2019 Kranzniederlegung anlässlich Volkstrauertag 2019
Bericht:

Am 17.11.2019 legte eine Abordnung der Feuerwehr Birkenfeld anlässlich des Volkstrauertages einen Kranz am dortigen Denkmal nieder. Am Volkstrauertag wurde der Toten der beiden Weltkriege gedacht, später rückten die Opfer des Nationalsozialismus in den Mittelpunkt. Heute wird allgemein allen Opfern von Kriegen und Gewaltherrschaften gedacht. Die Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld unterstützt die Stadt Birkenfeld an diesem Gedenktag schon seit Jahrzehnten bei der Kranzniederlegung, dies erfolgt zusammen mit Vertretern der Stadt Birkenfeld und der französischen Partnergemeinde Audun-le-Tiche.

22.11.2019 Neue Wehrführung im Amt
Bericht:

Die beiden neuen stellvertretenden Wehrführer der Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld wurden am Freitagabend, im Rahmen der Wehrführerdienstversammlung, vom Bürgermeister der VG Birkenfeld, mit einem Eid zu Ehrenbeamten ernannt, gleichzeitig wurden sie mit der stellvertretenden Wehrführung betraut. Volker Meng wurde in diesem Rahmen von seinen Dienstpflichten als Stellvertretender Wehrführer entbunden. Volker Meng war 11 Jahre in dieser Position tätig und entschied sich bei den Wahlen am 22.09.2019 den jüngeren Kameraden den Vortritt zu überlassen. Die Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld wünscht Christian Schuler und Christopher Kunz viel Erfolg in ihrer neuen Funktion.

Christopher Kunz und Christian Schuler (hintere Reihe) mit weiteren Verpflichteten Wehrführern und Stellvertretern aus der VG Birkenfeld

Volker Meng (3. v.l.) zusammen mit weiteren ehemaligen Wehrführern und Stellvertretern aus der VG Birkenfeld

Vor der Wehrführerdienstversammlung wurden neue Mitglieder der Feuerwehren der VG Birkenfeld zum Dienst verpflichtet. Für die Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld wurde Michael Fröhlich verpflichtet. Michael wohnt ab Dezember in Birkenfeld und leistete vorher Dienst in der Wache 3 der Feuerwehr Idar-Oberstein (Nahbollenbach), da sich sein Arbeitsplatz noch in Idar-Oberstein befindet wird Michael seiner bisherigen Wache im Tagesalarm weiterhin zur Verfügung stehen. Ansonsten wird er zukünftig den Birkenfelder Kameraden zur Seite stehen. Mit Michael konnte ein gut ausgebildeter Feuerwehrmann gewonnen werden, der für die Birkenfelder Wehr sicherlich eine gute Unterstützung sein wird.

Michael Fröhlich (Mitte) mit den beiden neuen stellv. Wehrführern Christopher Kunz (links) und Christian Schuler (rechts)

Gruppenbild mit allen Beförderten, Ernannten und Verpflichteten Feuerwehrangehörigen, im Hintergrund das HLF 20/16 und die DLK 23/12 der Fw Birkenfeld.

07.12.2019 Eine besondere Jahresdienstbesprechung
Bericht:

Die Jahresdienstversammlung der Stützpunktfeuer Birkenfeld wurde von einem der beiden stellv. Wehrführern, Christopher Kunz, eröffnet. Er begann mit der Begrüßung der Gäste und Einsatzkräfte. Zu der Liste der Ehrengäste gesellten sich in diesem Jahr 5 ganz besondere Personen, es handelte sich um Frauen, die im Jahr 1969, also vor genau 50 Jahren, die erste Frauenfeuerwehrgruppe in Rheinland-Pfalz gründeten. Ihnen kam im weiteren Verlauf der Sitzung noch eine besondere Ehrung zu gute. Ansonsten konnte er den Bürgermeister der VG Birkenfeld, Herrn Dr. Bernhard Alscher begrüßen, den stellvertretenden Wehrleiter Thomas Wagner, den Fachbereichsleiter Herrn Günter Heß, den Feuerwehrarzt der VG Birkenfeld und Baumholder Herrn Dr. Jörg Dringelstein, den Wehrführer der Fw Hoppstädten-Weiersbach, Herrn Erik Kessler, den Wachenleiter der DRK Rettungswache Birkenfeld und Herrn Dahmer, der für die Nahe-Zeitung anwesend war. Der Stadtbürgermeister Herr Miroslaw Kowalski konnte aufgrund anderer Termine erst später zur Sitzung erscheinen. Entschuldigen ließen sich der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Birkenfeld Herr Rüdiger Ermel, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Herr Bernhard Schneider und der Kreisfeuerwehrinspekteur Herr Eberhard Fuhr.
Nach der Begrüßung der Gäste gedachte er in einer Schweigeminute den verstorbenen Kameradinnen und Kameraden.
In der Tagesordnung folgten nun die Tätigkeitsberichte. Volker Meng, der bis zum 22.11.2019 das Amt des stellvertretenden Wehrführers innehatte, begann mit dem Tätigkeitsbericht des Wehrführers. Im Jahresrückblick wurde einige erfreuliche, lustige, aber auch bedrückende Einsätze von ihm in Erinnerung gerufen. Besondere Ereignisse 2019 war der Wechsel im Vorstand des Fördervereins, die Wahlen und Indienststellung der beiden neuen stellvertretenden Wehrführer im September/November des Jahres und die Begleitung der Veranstaltung im Steinbruch „Haumbach“ bei Ellweiler, die „AUDI NINES“! Weiter wurde zum 01.11.2019 ein weiterer hauptamtlicher Gerätewart durch die VG eingestellt. Es folgten die Berichte vom Gerätewart Mathias Wagner und des Atemschutzgerätewartes Christian Schuler. Mathias Wagner ist mit der Unterstützung seines Teams auf einem guten Weg und sehnt den Abschluss der Bestandserfassung der Ausrüstung herbei. Nach vielen Monaten und endlos vielen investierten Stunden, wird sich die Erfassung auch gewiss noch über einen gewissen Zeitraum dahinziehen. Beispielhaft zeigte er auf, dass die Erfassung und Kennzeichnung eines einzelnen Ausrüstungsgegenstandes ca. 15-20 Minuten in Anspruch nimmt. Die aufgebrachte Freizeit von Mathias und seinen Stellvertretern Sascha Simon und Christian Weienmaster, sowie dem kompletten Team des Geräte- und Wartungstrupps, kann man nicht oft genug erwähnen und loben. Der Atemschutzgerätewart Christian Schuler wies auf die zusätzliche Arbeit hin, die insbesondere den Atemschutz betreffen, so waren es bisher 69 Brandeinsätze, die für zusätzliche Arbeit in diesem Bereich sorgten. Christian Schuler ist neben Michael Fries und Mathias Hempe als hauptamtlicher Angestellter bei der VG angestellt, trotzdem müssen die ehrenamtlichen Atemschutzgerätewarte mit vielen ehrenamtlichen Stunden dazu beitragen, dass nach Einsätzen oder bei urlaubs- oder krankheitsbedingten Ausfällen der Bereich des Atemschutzes einsatzbereit bleibt.
Nach den Gerätewarten trug der Jugendwart Steven Wilson seinen Bericht vor, er beschrieb eindrucksvoll die Wechsel, die 2019 stattfanden. Den Wechsel in der Position des Jugendwartes, den Wechsel in der Stärkemeldung der Jugendlichen selbst und den Wechsel bei der Ausrüstung. Hier ist die Anschaffung von persönlicher Schutzausstattung fast abgeschlossen, dafür wurden Gelder generiert, die sich die Jugendlichen selbst verdienten, in dem sie an Aktionen, wie z.B. der Landes-Jugendsammelwoche teilnahmen, ferner wurde die Jugendwehr vom Förderverein der Feuerwehr unterstützt, der die Ansicht teilt, dass die von der VG gestellte Ausrüstung bei weitem nicht ausreicht und den Jugendlichen der gleiche Schutz zustehen muss, wie den Aktiven Kräften. So wurde Gesichtsschutz, Gehörschutz und Schutzstiefel angeschafft bzw. befinden sich noch im Zulauf. Abschließend dankte er seinen beiden Stellvertretern, Christopher Meng und Sascha Traut, für ihre tatkräftige Unterstützung
Zum Abschluss der Tätigkeitsberichte trug der Bambiniwart, Sascha Simon, sein Bericht vor und stellte die Aktivitäten der Bambinis im ablaufenden Jahr vor. Ein großer Wunsch von ihm wäre zukünftig mehr Unterstützung bei der Betreuung der Kinder zu erhalten. Seit geraumer Zeit wird die Arbeit in der Bambini-Wehr von Sascha Simon und Julia Dunger allein gestemmt. Zurzeit befinden sich 12 Kinder in der Bambini-Gruppe und es liegen Anfragen vor, mit denen man die Gruppe mehr als verdoppeln könnte. Da es sich hier um Kinder zwischen 6 und 10 Jahren handelt, lässt dies eine Aufstockung aber nicht zu, da man mit 2 Betreuern nicht mehr als jeweils 6 Kinder gleichzeitig sicher beaufsichtigen kann, zumal die Sicherheit der Kinder und die Qualität der Betreuung an erster Stelle steht.
Nach den Berichten aus den verschiedenen Bereichen folgten Grußworte des VG Bürgermeisters, Dr. Bernhard Alscher, der teilweise die Punkte aus den vorausgegangenen Beiträgen aufgriff. Er erläuterte nochmals die Situation der neuen zentralen Feuerwache und nachvollziehbare Gründe für die baulichen Verzögerungen. Ihm folgte Thomas Wagner in seiner Funktion als stellvertretender Wehrleiter, der sich für die nach wie vor hohe Einsatzbereitschaft und Einsatzfähigkeit der Birkenfelder Wehr bedankte. Abschließend richtete Michael Schneider, als Leiter der DRK Rettungswache Birkenfeld, das Wort an die Anwesenden und bedankte sich für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem regulären Rettungsdienst und der Feuerwehr. Wie viele gemeinsame Einsatzlagen auch in diesem Jahr wieder zeigten, arbeitet man hier auf einem sehr hohen Niveau zusammen, was letztendlich den hilfeersuchenden Personen zu Gute kommt. Zum engen und freundschaftlichen Zusammenwirken trägt sicherlich auch der Umstand bei, dass viele Angehörige der Feuerwehr Birkenfeld über eine rettungsdienstliche Ausbildung verfügen und haupt- oder nebenberuflich auf der DRK Rettungswache arbeiten.
Anschließend wurden vom VG Bürgermeister und dem stellvertretenden Wehrleiter Thomas Wagner die folgenden Kameraden befördert.
Steven Korb; vom Anwärter zum Feuerwehrmann
Christian Weienmaster; vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann
Achim Glaser; vom Löschmeister zum Oberlöschmeister
Christian Scherer; vom Löschmeister zum Oberlöschmeister
Michael Grüner; vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister. Michael Grüner erlangte dadurch den höchst möglichen Dienstgrad in der Mannschaftslaufbahn, ihm und allen anderen Beförderten wünscht die Feuerwehr Birkenfeld: „Herzlichen Glückwunsch!“


v.l.: Christian Schuler, Dr. Bernhard Alscher, Michael Grüner, Christian Scherer, Achim Glaser, Christian Weienmaster, Steven Korb, Christopher Kunz

Im weiteren Verlauf wurde Ingo Kober, auf eigenen Wunsch, von seinen Dienstpflichten entbunden und von Dr. Alscher aus dem aktiven Feuerwehrdienst entlassen. Ingo war insgesamt 43 Jahre (incl. Jugendfeuerwehr) aktiv in der Feuerwehr tätig, ab 2012 musste er aus gesundheitlichen Gründen sein Engagement reduzieren. Bis 2011 war er als Leiter der FEZ Birkenfeld und in der technischen Einsatzleitung des Landkreises als Zugführer tätig. Er wird der Feuerwehr in der Alters- und Ehrenabteilung erhalten bleiben.

Entpflichtung von Ingo Kober, v.l.: Thomas Wagner, Christian Schuler, Christopher Kunz, Volker Meng, Ingo Kober

Ein ganz besonderer Augenblick war die Würdigung der ersten Frauenfeuerwehr in Rheinland-Pfalz. Bereits 1969 gründete sich diese Truppe aus Ehefrauen der damaligen Feuerwehrmänner. Volker Meng präsentierte einen Rückblick und konnte u.a. zwei Reportagen des SWF (heute SWR) auftreiben, von denen ein kurzer Ausschnitt gezeigt wurde. Die Frauengruppe fand 1976 und 1989 den Weg ins TV, 1976 mit einer Reportage vor Ort mit einer Einsatzübung und zum 20-jährigen Bestehen wurden die Frauen zur Sendung „Hereinspaziert“ ins Studio des SWF nach Mainz eingeladen. Von den 7 noch lebenden Gründungsmitgliedern konnten 5 der Einladung folgen. Nachdem Rückblick und dem Sprung in die Vergangenheit, kehrte man gedanklich zurück in die Gegenwart. Die Feuerwehr bedankte sich für den Mut der Frauen, damals in eine absolut männlich dominierte Feuerwehr hinein zustoßen und gratulierte zum 50-jährigen Jubiläum mit Blumensträußen, einem Fotobuch mit Bildern und Kommentaren aus der damaligen Zeit, sowie einem digitalen Datenträger mit den beiden aufbereiteten Filmen des SWF. Der VG-Bürgermeister Dr. Alscher schloss sich mit seinem stellv. Wehrleiter Thomas Wagner den Glückwünschen an und überreichte den anwesenden Frauen jeweils ein hochwertiges Weinarrangement. Sichtlich gerührt und ergriffen freuten sich die Frauen über die Präsentation und den Rückblick und vor allem über die ehrlich gemeinte Würdigung ihres Mutes 1969 den Schritt zu wagen und dafür den Grundstein zulegen, dass seither die Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld immer Frauen in ihren Reihen hatte, die im Einsatz- und Übungsdienst ihren männlichen Kameraden nicht nachstehen. Im Vorfeld der Sitzung wurde mit den Frauen noch der Neubau der Feuerwache besichtigt, auch hier zeigte sie sich beeindruckt von den Ausmaßen des Gebäudes. 1969 fingen sie am derzeitigen Standort mit 4 Stellplätze in einem kleinen Unterrichtsraum an.
Die anwesenden Frauen:
Doris Graf
Gisela Matthias
Gretel Gerhardt
Gudrun Gerhardt
Ingrid Emmerich


Volker Meng bei der Ehrung der anwesenden Gründungsmitglieder der ersten Frauenfeuerwehr in RLP im Jahr 1969!


v.l.: Gisela Matthias, Volker Meng, Ingrid Emmerich, Doris Graf, Gretel Gerhardt, Gudrun Gerhardt, Christopher Kunz, Christian Schuler

Volker Meng wurde am 22.11.2019, vom VG Bürgermeister Dr. Alscher, nach 11 Jahren von seinem Pflichten als stellvertretender Wehrführer entbunden. Nun folgte auch die Verabschiedung aus seinem Amt durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Birkenfeld. Er wurde mit einer Fotocollage bedacht, die Situationen aus seiner Amtszeit abbildete. Weiterhin schickt die Wehr ihn in Urlaub, so er erhielt zwei Reisegutscheine, die es ihm ermöglichen mit seiner Ehefrau (oder wem auch immer) einen Urlaub zu genießen. Apropos „genießen“, zum Abschluss der Sitzung konnten sich alle Anwesenden mit Spießbraten und Kartoffelsalat stärken, um dann den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.


Verabschiedung von Volker Meng durch die beiden neuen stellvertretenden Wehrführer Christian Schuler und Christopher Kunz